50 neue Wohnheimplätze in Soest
Zusammen mit der Sprenger-Unternehmensgruppe starten wir ein zukunftsweisendes Wohnprojekt: In der Hamburger Straße 25–27 in Soest entsteht eine moderne, energieeffiziente Wohnanlage mit 50 öffentlich geförderten Wohnheimplätzen für Studierende der Fachhochschule Südwestfalen. Der Neubau ersetzt eine Alt-Immobilie, die abgerissen wird. Das Bauvorhaben wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt.
Neues Zuhause für Studierende – modern, bezahlbar, klimafreundlich
Die neue Wohnanlage entsteht in unmittelbarer Campusnähe – nur 700 Meter von der Mensa und 1,9 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Lage am Naherholungsgebiet Trompeterwäldchen bietet weitere Lebensqualität.
Die neuen rund 22 m² großen Apartments umfassen eine Küchenzeile, ein Badezimmer, Internetanschluss und eine moderne Möblierung. Geplant sind außerdem Gemeinschaftsräume, eine Waschküche, 10 Pkw-Stellplätze, 30 Fahrradabstellplätze und barrierearme Zugänge.
Die monatliche Warmmiete liegt voraussichtlich bei rund 430 Euro – bestehend aus 217 Euro Nettokaltmiete zuzüglich Möbelzuschlag, Internet und pauschalen Betriebskosten.
Das Ziel: Langfristig günstige Mieten
Burkhard Schwemin, Geschäftsführer des Studierendenwerks Dortmund, begrüßt das Vorhaben und betont die soziale Bedeutung: „Bezahlbare Mieten, wie Studierendenwerke diese grundsätzlich anbieten, ermöglichen für viele überhaupt erst den Einstieg in ein Studium. Wir können daher zurecht sagen, dass wir hier gemeinsam auch ein Stück in die Bildungsgerechtigkeit investieren.“
Auch Soests Bürgermeister Marcus Schiffer freut sich über das Ergebnis der Zusammenarbeit: „Wir haben hier gute Rahmenbedingungen geschaffen, damit Bildung vor Ort gelebt werden kann. Dazu war es uns auch wichtig, eine Lösung zu finden, um langfristig günstige Mieten anbieten zu können.“
Besondere Herausforderungen für Studierende aus dem Ausland
Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen, unterstreicht den Mehrwert für den Hochschulstandort: „Für Soest mit seinen rund 4.000 Studierenden ist das ein großartiges Projekt, von dem vor allem die Studierende aus dem Ausland profitieren sollen, denn sie stehen bei der Wohnungssuche noch mal vor besonderen Herausforderungen. Dabei wissen wir, dass rund die Hälfte von ihnen nach dem Studium in der Region bleibt – erst recht, wenn sie hier sozial verankert sind. Ein angemessener Wohnort ist dabei ein wichtiger Aspekt.“
Jörg Sprenger, Investor und Geschäftsführer der Sprenger-Unternehmensgruppe, ergänzt: „Das Projekt verbindet wirtschaftliche Vernunft mit gesellschaftlicher Verantwortung – genau solche Kooperationen braucht es, um Studierende zukunftssicher unterzubringen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk Dortmund war dabei von Beginn an sehr konstruktiv.“
Energieeffizient und klimafreundlich
Der Neubau fügt sich harmonisch ins Wohngebiet ein und wertet es zugleich städtebaulich auf. Ganz bewusst orientieren sich die zweigeschossigen Gebäudekörper mit der klaren Nord-Süd-Ausrichtung und der gewählten Dachneigung an der umliegenden Wohnbebauung. Die Häuser werden zudem nach Effizienzhausstandard EH 40 NH errichtet. Geplant sind eine zentrale Luft-Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen auf der Westseite der Satteldächer. Ziel ist eine energetische Netto-Null-Bilanz – ein Beitrag zum Klimaschutz und zu langfristig niedrigen Betriebskosten.
Starke Partnerschaft für den Hochschulstandort Soest
Für das Bauvorhaben war das Zusammenspiel mehrerer Partner notwendig: Beteiligt sind neben dem Studierendenwerk Dortmund AöR als Initiatorin und Generalmieterin die Sprenger-Unternehmensgruppe als Finanzierer und Vermieterin sowie die Wolfgang Behr Bauberatung e.K. für die Projektentwicklung und Bauplanung.
Die Stadt Soest legte mit der Aufgabe des alten Wohnheims die Grundlagen. Gefördert wird das Vorhaben durch das Land NRW mit der Förderung nach den Richtlinien „Öffentliches Wohnen 2025“.
Vermietung schon 2027
Aktuell verlassen die letzten Mieterinnen und Mieter den Altbau. Ihnen wurden, unter anderem mit Hilfe des Studierendenwerks und der Stadt Soest, Ersatzwohnungen angeboten. Es folgenden Abriss und Neubau der zwei Gebäude. Läuft alles nach Plan, sollen schon zum Wintersemester 2027/28 die ersten Studierenden wieder in der Hamburger Straße einziehen.
