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Überbrückungshilfe (Corona)

Überbrückungshilfe bis Ende September verlängert

Die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird bis September 2021 verlängert.

Hilfe in der Corona-Pandemie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage geraten sind. Die Anträge können online über www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de gestellt werden, die Bearbeitung der Anträge übernimmt das jeweils zuständige Studenten- oder Studierendenwerk.

Mit der Reaktivierung seiner Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage im will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Wintersemester 2020/2021, von November 2020 bis Ende März 2021, erneut denjenigen Studierenden helfen, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit werden zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausgezahlt.

Unterlagen für den Antrag

Mit dem Online-Antrag müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

  1. die Immatrikulationsbescheinigung Ihrer Hochschule für das Wintersemester 2020/2021
  2. Ihren Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
  3. eine Bankverbindung in Deutschland
  4. Ihre Erklärung, dass Sie für den Monat, in welchem Sie diese Überbrückungshilfe beantragen, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zur Bestreitung Ihres Lebensunterhalts beantragt haben (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwarten.
    Wenn Sie andere Mittel erhalten, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Unterstützung aus einem Technikfonds für Ihre IT-Ausstattung, oder Betriebshilfen für Soloselbständige, können Sie, wenn Sie nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage sind, trotzdem Überbrückungshilfe erhalten.
  5. Ihre Erklärung, warum Sie sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten: pandemiebedingte Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber oder eine Selbsterklärung zum Wegfall Ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass die familiäre Unterstützung pandemiebedingt weggefallen ist, oder die dokumentierte, schriftliche Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bzw. eine Selbsterklärung zu Ihren Bewerbungen und den Ablehnungen
  6. die Kontoauszüge für alle Konten (inkl. paypal, amazon payments), auf die Sie kurzfristig Zugriff haben, jeweils vom Vormonat der Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung. Achtung: Sie dürfen auf diesen Kontoauszügen nichts schwärzen, sonst gilt der Antrag als unvollständig. Die Kontoauszüge müssen gut lesbar und Ihr Name darauf gut erkennbar sein!
  7. Für alle anderen Konten, auf die Sie kurzfristig keinen Zugriff haben bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden reicht folgende Erklärung: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“
  8. Ihre Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu rechnen ist

Was ist denn nun gegenüber der ersten Auflage der Überbrückungshilfe neu oder besser, einfacher?

Es gibt mehrere Verbesserungen für die Studierenden: 

  • Wenn die pandemiebedingte Kündigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses nicht erbracht bzw. schriftlich dokumentiert werden kann, reicht nunmehr auch eine Selbsterklärung, aus der sich Dauer und Umfang des Arbeitsverhältnisses sowie Grund und Umstände der Kündigung ergeben.
  • Wenn die geforderten zwei schriftlichen Ablehnungen von mindestens zwei Stellenbewerbungen nicht erbracht werden können, reicht nunmehr auch eine Selbsterklärung zu erfolglosen Bewerbungen und deren Ablehnung. Diese Selbsterklärung muss klar und deutlich enthalten, um welche konkreten Stellen es ging und von wem Sie wann abgelehnt wurden. Sie müssen auch erläutern, inwieweit die angestrebte Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts notwendig war.
  • Es müssen nunmehr nur die Kontoauszüge vom Vormonat sowie vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung hochgeladen werden. Sofern Sie nur Monatsauszüge erhalten, prüfen Sie, ob Ihre Bank für den (laufenden) Antragsmonat die Möglichkeit einer lückenlosen Einnahmen-Ausgabenübersicht vom Kontostand des letzten Kontoauszuges bis zum Vortag bzw. letzter Banktag vor Ihrer Antragstellung vorhält.

Dortmund: zuständig für sechs Hochschulen

Haben Sie bereits einen Antrag gestellt, der beim Studierendenwerk Dortmund bearbeitet wird und haben Sie dazu Rückfragen, wenden Sie sich bitte an ueberbrueckungshilfe-studierende(at)stwdo.de Das Studierendenwerk Dortmund ist für Sie zuständig, wenn Sie an einer dieser sechs Hochschulen studieren:

  • Fachhochschule Dortmund
  • Fachhochschule Südwestfalen
  • FernUniversität in Hagen
  • HSRH Hochschule Hamm
  • ISM International School of Management
  • Technische Universität Dortmund

Weitere Links zur Überbrückungshilfe

Betreute Hochschulen