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Überbrückungshilfe (Corona)

Hilfe in der Corona-Pandemie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Die Anträge können ab sofort online gestellt werden. Das jeweils zuständige Studenten- oder Studierendenwerk prüft die Anträge und zahlt den entsprechenden Zuschuss aus. Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli, August und September 2020 gestellt werden.

Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten und möge bitte keinen Antrag stellen.

Unterlagen für den Antrag

Mit dem Online-Antrag müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

  1. die Immatrikulationsbescheinigung Ihrer Hochschule für das Sommersemester 2020
  2. den Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
  3. eine Bankverbindung in Deutschland
  4. eine Erklärung, dass Sie für den Monat, in welchem Sie diese Überbrückungshilfe beantragen, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt haben (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten keine weiteren Hilfen erwarten
  5. eine Erklärung, warum Sie sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, eventuell belegt mit den entsprechenden Dokumenten: Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber; Selbsterklärung zum Wegfall der bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass Unterhaltszahlungen pandemiebedingt weggefallen sind.
  6. eine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu rechnen ist
  7. die Kontoauszüge von sämtlichen Konten seit Februar oder März 2020, abhängig vom letzten Eingang Ihrer Einkünfte. Sie dürfen auf diesen Kontoauszügen nichts schwärzen, sonst gilt der Antrag als unvollständig.

Wichtige Tipps zum Ausfüllen des Antrags

Pandemiebedingte Notlage

  • Sie müssen glaubhaft nachweisen können, dass durch die Pandemie Einkommen, mit dem Sie rechnen konnten, weggefallen ist. Den Nachweis können Sie in der Regel über die Kontoauszüge oder eine Kündigung erbringen. Wenn Sie vorher keinen Job hatten und in der Bewerbungsphase waren, können Sie auch das Absageschreiben eines Arbeitgebers einreichen, der Sie wegen der Pandemie nicht eingestellt hat und das in der Absage auch so begründet.
  • Wurde die finanzielle Notlage nicht durch die Pandemie ausgelöst, besteht sie also schon länger, steht Ihnen die Überbrückungshilfe nicht zur Verfügung. Wenn Sie generell Schwierigkeiten haben, das Studium zu finanzieren, sollten Sie einen Antrag auf BAföG stellen. Wenden Sie sich dafür an unsere Abteilung Studienfinanzierung. Zu weiteren Sozialleistungen und Finanzierungsmöglichkeiten berät unsere Sozialberatung.

Selbsterklärungen

  • Alle Selbsterklärungen im Antrag müssen so ausführlich wie möglich verfasst werden. Je besser wir Ihre Lage einschätzen können, desto schneller können wir den Antrag bearbeiten.

Kontoauszug/Kontostand

  • Die Kontoauszüge müssen lückenlos vom letzten Einkommens-Eingang bis einen Tag vor Antragsstellung eingereicht werden. Auch wenn wir Daten nachfordern: Wichtig ist immer der Kontostand vom Vortag der ursprünglichen Antragsstellung! Gegebenenfalls müsssen Sie diesen ausrechnen. Tipp: Mit der Umsatzabfrage im Online-Banking können Sie auch rückwirkend den tagesgenauen Saldo feststellen.
  • Immer daran denken, die Auszüge aller kurzfristig verfügbaren Konten einzureichen und den Kontostand für alle Konten zu berechnen – auch PayPal ist ein Konto.
  • Auf den Kontoauszügen muss der Name angegeben sein, d. h. eine reine Umsatzabfrage des Kontos reicht nicht aus. Tipp: Die Druckansicht des Kontoauszugs enthält meistens den Namen.
  • Screenshots sind grundsätzlich nicht ausreichend!
  • Auch bei Wiederholungsanträgen sind die Kontoauszüge bis zum Vortag der Antragsstellung notwendig.

Ausweis

  • Eine Fiktionsbescheinigung kann nicht anstatt des Personalausweises eingereicht werden.
  • Reichen Sie den Pass oder Personalausweis und (wenn erforderlich) einen Aufenthaltstitel oder eine Meldebescheinigung ein.

Nachforderungen

  • Fordern wir mehrere Dokumente nach, laden Sie diese bitte nicht einzeln hoch. Sammeln Sie stattdessen erst alle Dokumente, loggen Sie sich ein und laden Sie sie dann auf einmal hoch.
  • Schicken Sie uns keine Daten oder Dokumente per E-Mail oder auf unseren Social-Media-Kanälen. Sie sind für uns vollkommen nutzlos, und wir können sie nicht für den Antrag verwenden.

Anzahl der Anträge

  • Wenn Ihre pandemiebedingte Notlage fortbesteht, können Sie pro Monat Juni, Juli, August und September jeweils einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellen. Mehrere Anträge in einem Monat zu stellen, gilt als Betrugsversuch. In diesem Fall werden alle Anträge abgelehnt.

Video mit Anleitung

Wie Sie den Antrag Schritt für Schritt ausfüllen können, erfahren Sie in diesem ausführlichen Video vom Deutschen Studierendenwerk (DSW):

Dortmund: zuständig für sieben Hochschulen

Haben Sie bereits einen Antrag gestellt, der beim Studierendenwerk Dortmund bearbeitet wird und haben Sie dazu Rückfragen, wenden Sie sich bitte an ueberbrueckungshilfe-studierende(at)stwdo.de Das Studierendenwerk Dortmund ist für Sie zuständig, wenn Sie an einer dieser sieben Hochschulen studieren:

  • FernUniversität in Hagen
  • Fachhochschule Dortmund
  • Fachhochschule Südwestfalen
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Europa - Iserlohn, Berlin, Hamburg
  • HSRH Hochschule Hamm
  • ISM International School of Management
  • Technische Universität Dortmund

Weitere Links zur Überbrückungshilfe

Betreute Hochschulen