Baustart für die neue Wohnanlage in Hagen

Auch wenn die Veranstaltung anlässlich des ersten Spatenstichs für die neue Wohnanlage des Studierendenwerks in Hagen coronabedingt abgesagt werden musste, haben die Bauarbeiten planmäßig begonnen. Mit dem ersten Bauabschnitt nach dem Abriss eines der bestehenden Häuser, wird nun das erste der insgesamt drei Gebäude errichtet. Ein wichtiger Schritt für das Studierendenwerk Dortmund, das an den Standorten Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest für die Studierenden der FH Südwestfalen zuständig ist.

„Dort, wo sich bis vor kurzem noch ein Gebäude mit insgesamt 21 Plätzen für Studierende befand, wird nun etwas ganz Neues entstehen: Insgesamt drei neu zu errichtende Häuser, die nach modernsten Standards und mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit gebaut werden“, erläutert Thomas Schlootz, Geschäftsführer des Studierendenwerks.
An vielen Hochschulstandorten ist Wohnraum zu bezahlbaren Mieten für Studierende schon seit Jahren knapp. Pünktlich zum Start eines jeden Wintersemesters wird dies deutlich. „Als sozialer Dienstleister haben wir es uns daher zur Aufgabe gemacht, Wohnraum zu günstigen Warmmieten für Studierende bereitzustellen Damit leisten wir unseren Beitrag zur Chancengerechtigkeit“, so Thomas Schlootz.

Die FH Südwestfalen begrüßt das Projekt und sieht verschiedene Vorteile im Hinblick auf die Baumaßnahme. Heinz-Joachim Henkemeier, Kanzler der FH Südwestfalen: „Adäquater, kostengünstiger Wohnraum steigert die Attraktivität unserer Hochschule. Die neue Wohnanlage kann dazu beitragen, dass mehr Studierende Hagen als Wohnort wählen. Die Anziehungskraft der Stadt Hagen als Wissenschaftsstandort für Studierende wird möglicherweise erhöht. Vom Zuzug junger, leistungsfähiger Menschen profitieren die Wirtschaft und die Stadt.“

Mit der Fertigstellung im Jahr 2023 werden dann in direkter Nähe zur FH Südwestfalen 66 Studierenden in Einzel- und Doppelapartments einer modernen Wohnanlage ein neues Zuhause finden können. Thomas Schlootz: „Und das Gefühl von „Zuhause“ ist gerade für junge Menschen und insbesondere für die Erstsemester besonders wichtig, denn hier wohnen sie mit anderen Studierenden zusammen.“
So beschreibt es auch Heinz-Joachim Henkemeier: „Studieren ist für viele mehr als nur "zusammen lernen" oder "zusammen leben"! Die Studienzeit ist eine spannende Zeit, die oftmals prägend ist für ein ganzes Leben. In diesem Sinne ist die neue Wohnanlage nicht nur ein Ort des gemeinsamen Lernens, sondern auch eine Begegnungsstätte: für den Austausch mit Gleichgesinnten, für Gespräche und manchmal auch für geselliges Beisammensein.“

Die moderne 3-geschossige Wohnanlage aus drei Gebäuden mit Teilunterkellerung wird im Passivhausstandard gebaut. Die Studierenden können in moderne, vollausgestattete, barrierefreie Apartments einziehen. In den Erdgeschossen werden zudem Gemeinschaftsräume und rollstuhlgerechte Appartements entstehen.

„Jedes Apartment verfügt über ein eigenes innenliegendes Bad und eine Kochgelegenheit. Die Einzelapartments werden so geplant, dass diese ohne großen nachträglichen Aufwand zu Doppelapartments zusammengelegt werden können. Die drei nahezu quadratischen Gebäudeteile bilden kompakte Baukörper, die in leichtem Versatz zueinander mit hochgedämmten Außenwänden und Gründächern errichtet werden“, so der verantwortliche Architekt Thomas Klünder.

Im Außenbereich werden überdachte Fahrradabstellanlagen sowie 20 Stellplätze für PKW geschaffen. Den Erdgeschosswohnungen im Südwesten werden kleine Terrassenflächen zugeordnet, die übrige Grundstücksfläche steht als Grünfläche allen Mieter*innen zur Verfügung.

Insgesamt wird diese Baumaßnahme rund 7,7 Mio. Euro kosten, die zum Teil aus Landesmitteln und aus Eigenmitteln des Studierendenwerks finanziert werden.

© StwDo
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