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Aktuelles

Kopf braucht Dach!

Wohnen

Auch das Studierendenwerk Dortmund beteiligt sich am heutigen bundesweiten Aktionstag „Kopf braucht Dach“ aller Studenten- und Studierendenwerke Deutschlands. Sie machen gemeinsam auf die schwierige Wohnsituation der Studierenden in den Hochschulstädten zum Wintersemester 2018/2019 aufmerksam und fordern von der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene mehr Unterstützung.

Ein Leben im Karton? Die DSW-Kampagne will dagegen ansteuern. Ihr Ziel: Wohnen muss bezahlbar sein!

Thomas Schlootz, Geschäftsführer des Studierendenwerks, erklärt: „Für die Studierenden ist bezahlbarer Wohnraum knapp, auch bei uns in Dortmund. Unsere Haltung ist klar: Mehr bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden zu schaffen und zu erhalten, das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, und dafür brauchen wir deutlich mehr Unterstützung der Politik.“

Mit ihrer Kampagne „Kopf braucht Dach“ fordern die Studenten- und Studierendenwerke mehr staatliche Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung von Studierendenwohnheimen. Insbesondere die Studierenden werden eingeladen, auf der Kampagnen-Website www.mein-studentenwohnheim.de online ihre Stimme abzugeben für mehr bezahlbaren Wohnraum. „Wir brauchen die Studierenden als Multiplikatoren und Unterstützer“, so Thomas Schlootz. „Helfen Sie uns, gegenüber der Politik noch mehr Druck zu machen!“

Seit dem Jahr 2008 nahm die Zahl der öffentlich geförderten Studienplätze um 45 % zu, während die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze nur um knapp 8 % stieg. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen“, fordert Schlootz.

Das Studierendenwerk Dortmund bewirtschaftet in Dortmund, Iserlohn, Hagen und Soest insgesamt 16 Wohnanlagen mit 2.833 Plätzen. Die durchschnittliche Warmmiete liegt unter 300 Euro/Monat. Die Nachfrage nach günstigem Wohnraum in Campusnähe ist seit Jahren hoch. Rund 460 Studierende stehen derzeit auf der Bewerberliste, zum Wintersemester wird die Zahl erwartungsgemäß noch mal steigen. Wie die letzte Sozialerhebung erneut gezeigt hat, bildet die Miete den größten Kostenfaktor im monatlichen Budget der Studierenden.

„Die Höhe der Miete ist also ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, junge, talentierte Menschen für ein Studium zu gewinnen. Nur mit sozial verträglichen Mieten können wir für Bildungsgerechtigkeit sorgen, dafür aber brauchen wir eine bessere Unterstützung“, sagt Schlootz. Online-Stimmabgabe für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende: mein-studentenwohnheim.de/mitmach-aktion

Wohnanlage im neuen Outfit

Für die Kampagne "Kopf braucht Dach" wurde am bundesweiten Aktionstag kurzerhand das Treppenhaus der Wohnanlage in der Emil-Figge-Straße Nr. 25 zur Werbefläche umfunktioniert. Auch hier lautet die Botschaft: bezahlbarer Wohnraum für Studierende! 

Das Studierendenwerk Dortmund

Mit rund 450 Mitarbeiter/innen ist das Studierendenwerk Dortmund einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Suchen Sie eine neue Herausforderung im Job, oder einen beruflichen Einstieg in Form einer Ausbildung oder eines Praktikums? Wir bilden aus in den Berufen:

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