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Ergebnisse der Sozialerhebung

Über uns

Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und stehen unter erheblichem finanziellen Druck. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (Dachverband der 58 Studierendenwerke), die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde.

Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Erhebung ausgewertet werden – an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen.

Wichtigstes Ergebnis der Befragung: Studierende stehen unter hohem Kostendruck – insbesondere für Mieten. Das hat zur Folge, dass Studierende mehr neben dem Studium arbeiten gehen. Waren es bei der letzten Befragung noch 62 Prozent, die sich durch eine Nebentätigkeit etwas hinzuverdienten, so stieg der Wert 2016 auf 68 Prozent. In Dortmund liegt der Anteil sogar bei 74 Prozent. Hinzu kommt, dass auch Eltern tiefer in die Tasche greifen, um ihre studierenden Kinder zu unterstützen. Der Anteil der unbaren Unterstützungsleistungen durch die Eltern ist seit 2012 von 261 Euro (Geldwert) auf nun 309 Euro angestiegen.

Im Durchschnitt geben Studierende rund 491 Euro für Miete (323 Euro) und Ernährung (168 Euro) aus. Hinzu kommen jeweils noch die individuellen Kosten für den Semesterbeitrag, Lernmaterial, Bekleidung etc. Dies macht deutlich, dass auch der nach der BAföG-Reform gestiegene Förderhöchstbetrag von 735 Euro längst nicht die Lebenswirklichkeit von Studierenden erfasst. „Es ist aus unserer Sicht notwendig, dass das BAföG regelmäßig angepasst werden muss und nicht – wie im letzten Jahr geschehen – erst nach sieben Jahren“, fordert Peter Hölters, Geschäftsführer des Studierendenwerks Dortmund.

Mit 323 Euro pro Monat ist die Miete der größte Ausgabeposten der Studierenden. Betrachtet man die Übersicht der Durchschnittsmieten (inkl. Nebenkosten) so befindet sich München mit 387 Euro auf dem ersten Platz, direkt gefolgt von Köln mit 375 Euro. Dortmund liegt mit 309 Euro im bundesweiten Vergleich von 59 Städten auf Platz 38. Im Landesvergleich der 12 Studierendenwerksstandorte in NRW befindet sich Dortmund auf Platz 10, günstiger sind nur noch Siegen mit 308 Euro und Paderborn mit 301 Euro. Dennoch ist gerade bezahlbarer Wohnraum für Studierende ein drängendes Thema, dass in Zukunft angefasst werden muss. Daher fordert das Deutsche Studentenwerk einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt, mit dem insbesondere die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum gefördert werden soll.

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