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Aktuelles

WS 2019: Neues vom BAföG

Studienfinanzierung/BAföG

In den letzten Jahren haben immer weniger Studierende BAföG beantragt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Während die einen Angst vor einer Verschuldung haben, stellen die anderen erst gar keinen BAföG-Antrag, weil sie ihn für zu kompliziert halten. Einen weiteren Grund sehen Experten in der Entwicklung der Konjunktur. „Durch die gestiegenen Einkommen der Eltern haben viele Studierende keinen Anspruch auf die staatliche Förderung. Die Reform von 2016 hat nicht dazu beigetragen hier entgegenzusteuern und mehr Studierenden das Studium mithilfe von BAföG zu ermöglichen“, so Wilfried Blattgerste, Leiter Studienfinanzierung beim Studierendenwerk Dortmund.

Die Bundesregierung will beim BAföG nun eine Trendwende erreichen und hat hierzu eine weitere Anpassung des BAföG beschlossen, die zum 01. August 2019 in Kraft tritt.

Was wurde geändert?

Eine wesentliche Änderung ist die Anhebung der BAföG-Einkommensfreibeträge der Eltern. Hier werden die Freibeträge stufenweise angehoben

  • zum Herbst 2019 um 7 %
  • zum Herbst 2020 um 3 %
  • zum Herbst 2021 um 6 %

Die Miete gehört immer noch zum größten Kostenpunkt für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen. Der Wohnzuschlag wird daher ab August 2019 von 250 Euro auf 325 Euro angehoben. Der Höchstsatz der gesamten Förderung wird 2019 von 735 Euro auf 853 Euro monatlich steigen.
Auch der BAföG-Zuschlag für die Kranken- und Pflegeversicherung wird erhöht. Krankenversicherung: von EUR 71 auf EUR 84; Pflegeversicherung: von 15 Euro auf 25 Euro.

Neu geregelt wird auch die Rückzahlung des BAföG. Studierende müssen ihr erhaltenes BAföG in 77 Monatsraten in Höhe von jeweils EUR 130 zurückzahlen. Der maximale Rückzahlungsbetrag ist allerdings weiterhin gedeckelt und beträgt 10.010 Euro.

Im Zweifel: Antrag stellen!

Wer bislang keine BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der gesetzlichen Änderungen ab dem Wintersemester 2019/2020 einen Anspruch haben. Daher sollten Studierende rechtzeitig einen BAföG-Antrag stellen. Studierende, die an einer Hochschule in Dortmund oder Südwestfalen studieren, stellen Ihren Antrag beim Studierendenwerk Dortmund. Der soziale Dienstleister mit Sitz am Campus Nord in Dortmund ist zuständig für insgesamt 7 Hochschulen in Dortmund, Hagen, Soest, Meschede und Iserlohn.

Studierende, die Zweifel haben, ob sie BAföG erhalten, sollten in jedem Fall einen Antrag stellen, rät Blattgerste. Die Sachbearbeiter im Servicecenter für Studienfinanzierung/BAföG stehen beratend zur Seite und helfen auch beim Ausfüllen der Formulare. Wichtig: Der Antrag sollte mit Studienstart gestellt werden, denn BAföG wird nicht rückwirkend ausgezahlt.

Das Studierendenwerk - der Film

EUER STUDIENLEBEN - UNSER SUPPORT

Das Studierendenwerk ist ein Dienstleister wie kein anderer.
Was man über uns wissen sollte in aller Kürze:

  • Wir ermöglichen Chancengleichheit durch unsere Mensen, Wohnanlagen, Kita und Beratungen.
  • Wir sind selbstständig und ein Partner der Hochschulen.
  • Wir betreuen sieben Hochschulen mit über 50.000 Studierende.
  • Wir sind mit über 400 Beschäftigten ein großer Arbeitgeber.
  • Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. 
  • Wir finanzieren uns im Wesentlichen durch unsere Eigenleistungen und den Sozialbeitrag.

Wir haben unsere Dienstleistungen in einem kurzen Video zusammengestellt.

 

 

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