Translate

Aktuelles

50 Jahre BAföG: Zeit für Reformen!

Studienfinanzierung/BAföG

Heute vor 50 Jahren wurde das BAföG eingeführt. Ein Grund zu feiern - und ein Grund, die nach wie vor wichtigste finanzielle Unterstützung für Studierende auf den Prüfstand zu stellen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat zehn Eckpunkte formuliert, die sich ändern müssen, damit das BAföG auch in Zukunft als Chancengeber gefeiert werden kann, denn eins ist klar: die Antragszahlen sind rückläufig, auch in Dortmund.

Das Studierendenwerk Dortmund berät und bearbeitet die BAföG-Anträge von Studierenden aus sechs Hochschulen in der Region, darunter die TU Dortmund, FH Dortmund und FH Südwestfalen. 

2020 wurden insgesamt 9.420 BAföG-Anträge beschieden. Nach dem Höchststand von 2013 (13.930) ist das nun das siebte Jahr in Folge, das die Antragszahlen zurückgehen. Diese Tendenz lässt sich auch an den weiteren Kennzahlen ablesen. So lag die Gesamtanzahl der Geförderten 2020 bei 8.564 (2013: 12.664). Die Förderquote sank im gleichen Zeitraum vom über 20 Prozent auf aktuell 12,5 Prozent. Auch die Gesamtförderungssumme entwickelte sich rückläufig von 55,1 Mio. Euro in 2013 auf jetzt 49,9 Mio. Euro. Gestiegen ist hingegen die durchschnitlliche Auszahlung, die 2020 monatlich 578,87 Euro betrug und 2013 noch bei 441,39 Euro lag.

Mit diesen Zahlen entspricht Dortmund dem bundesweiten Trend. Der Dachverband der Studenten- und Studierendenwerke (DSW) fordert daher seit langem die Reform des BAföGs und hat dazu zum Inkrafttreten des Gesetzes heute vor 50 Jahren unter anderem folgende Eckpunkte formuliert:

  • eine existenzsichernde Ausgestaltung, einschließlich einer automatischen Anpassung der Sätze auf der Basis der regelmäßigen BAföG-Berichte
  • ausstattungs- und studienbezogene Einmalzahlungen, etwa für IT-Ausstattung
  • den Förderbescheid gleich fürs gesamte Bachelor- oder Masterstudium
  • eine Ausweitung des grundsätzlichen BAföG-Anspruchs auf mehr Studierende
  • eine Rückkehr zum Vollzuschuss
  • eine Erhöhung der Förderungshöchstdauer um weitere zwei Semester über die Regelstudienzeit hinaus
  • die Abschaffung des Leistungsnachweises nach vier Semestern
  • eine bundesweit einheitliche Digitalisierung der gesamten Prozesskette, einschließlich e-Bescheid und e-Akte
  • die Abschaffung von Altersgrenzen
  • eine neue Härtefallregelung für Studierende in besonders schwierigen Lagen
  • einen neuen Notfallmechanismus für nationale Krisen- oder Katastrophenlagen bzw. Pandemien

Ausführlich werden die einzelnen Punkte auf der Internetseite des DSW erläutert.

Das Studierendenwerk - der Film

EUER STUDIENLEBEN - UNSER SUPPORT

Das Studierendenwerk ist ein Dienstleister wie kein anderer.
Was man über uns wissen sollte in aller Kürze:

  • Wir ermöglichen Chancengleichheit durch unsere Mensen, Wohnanlagen, Kita und Beratungen.
  • Wir sind selbstständig und ein Partner der Hochschulen.
  • Wir betreuen sieben Hochschulen mit über 50.000 Studierende.
  • Wir sind mit über 400 Beschäftigten ein großer Arbeitgeber.
  • Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. 
  • Wir finanzieren uns im Wesentlichen durch unsere Eigenleistungen und den Sozialbeitrag.

Wir haben unsere Dienstleistungen in einem kurzen Video zusammengestellt.

 

 

Betreute Hochschulen