Achtung! Großer Umbau des Mensa-Foyers!

Neue Wände, neue Decken, neuer Boden: Das Foyer des Mensagebäudes auf dem Campus Nord, das täglich mehrere tausend Besucher/innen aufsuchen, wird in den nächsten Wochen einer umfangreichen Renovierung unterzogen.

Die Bauarbeiten beginnen mit den Semesterferien am 21. Juli. Die Hauptmensa bleibt von den Maßnahmen unberührt, allerdings müssen die Gäste auf dem Weg zu Dortmunds größter Mensa Umwege in Kauf nehmen.

1,6 Millionen lässt sich das Studierendenwerk als Inhaber des markanten orangenen Gebäudes am Vogelpothsweg die Sanierung kosten. Die Baumaßnahme ist unumgänglich, weil die Toilettenanlage aus den Siebzigern und auch der Boden des Foyers technisch überholt werden müssen, um die Funktionalität und nicht zuletzt auch die Sicherheit zu gewährleisten.

Ein Haus - viele Funktionen: Das Foyer mit seinen rund 1.000 Quadratmetern ist die „Herzschlagader“ des Gebäudes. Neben der Hauptmensa mit ihren 1.300 Sitzplätzen befinden sich hier – vereint unter einem Dach – außerdem vier weitere gastronomische Einrichtungen, eine Buchhandlung, eine Krankenkasse, ein IT-Shop, eine Bank-Filiale, Copy-Shop, Handy-Shop, der InfoPoint, das Zentrallager, die Verwaltung des Studierendenwerks sowie das Servicecenter für Studentisches Wohnen und Studienfinanzierung/BAföG.

Um diese vielseitigen Angebote in den kommenden Wochen nicht auf Dauer einzuschränken, wird die Umbaumaßnahme in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Außerdem werden Maßnahmen, die viel Dreck und Lärm verursachen in den Abend- und Nachtstunden, sowie an den Wochenenden stattfinden. Läuft alles nach Plan, erstrahlt das Foyer pünktlich zum Start des Wintersemesters in neuen Farben. Und dabei sind es nicht nur die Farben, die erneuert werden.

Der größte Kraftakt wird der Austausch des Bodens sein. Der derzeitige Belag hält den Besuchermassen nicht mehr stand und löst sich in einigen Bereichen bereits auf. Ein neuer Untergrund muss her, der die vielen hundert Besucher/innen sicher zum Ziel bringt – allein die Hauptmensa zählt 1 Million Gäste pro Jahr. Mehr Orientierung, mehr Service Sicherheit ist ein Thema, ein anderes die Orientierung. Damit sich die Studierenden und Angestellten in dem vielfältigen Angebot des Hauses zurechtfinden, wird im Foyer aufgeräumt und Struktur geschaffen. Ladenzeilen werden als solche deutlicher wahrnehmbar, Promostände bekommen fest zugewiesene Flächen, WC-Anlagen, Fahrstühle und Treppenhäuser werden besser gekennzeichnet. Informationen „wo finde ich was?“ werden über das zentrale Gebäudeleitsystem vermittelt.

Dieses Leitsystem hilft auch Menschen mit Behinderung zum Ziel zu gelangen. Darüber hinaus wird ein taktiles Leitsystem im neuen Boden installiert, um Sehbehinderten ausreichend Orientierung zu geben. Klar, dass nach einem Umbau dieser Größenordnung die Servicequalität steigt. Ins Auge wird dabei die neue Ladeneinrichtung von Unibuch und Kaffeeraum fallen. Diese beiden Einrichtungen werden durch einen Durchbruch verbunden, der Zugang wird barrierefrei gestaltet. Auch der Handy-Anbieter wird hier einen neuen Platz beziehen.

Abgeschlossen wird die Längsseite durch eine neue, offen gestaltete Lounge, in der dank neuer Snackautomaten eine kleine Mahlzeit unabhängig von den Öffnungszeiten der gastronomischen Betriebe angeboten werden kann. Sperrung der zentralen Toiletten-Anlage Informationen gehen in Zukunft nicht mehr an den vielen unübersichtlichen Pinnwänden und Schaukästen verloren. Stattdessen werden Bildschirme installiert, auf denen der Speiseplan und wichtige Termine angezeigt werden. Wer sein Hab und Gut zwischenlagern möchte, kann auf neue Schließfächer zurückgreifen.

Im ersten Bauabschnitt wird der nördliche Teil des Foyers gesperrt, darunter auch die WC-Anlagen und die direkten Zugänge zum Servicecenter für Studentisches Wohnen und Studienfinanzierung/BAföG sowie zum InfoPoint. Der InfoPoint wird vorübergehend in die Ebene 0 (Parkplatzebene) umziehen. Wer in dieser Zeit die Büros für Studentisches Wohnen, oder BAföG aufsuchen möchte, muss ebenfalls den externen Eingang der Ebene 0 benutzen.

Im zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich ab dem 5. September beginnt, wird der südliche Teil des Foyers bearbeitet. In dieser Phase wird die viel genutzte Laufstrecke von der Galerie durch das Foyer in die Hauptmensa nicht mehr zur Verfügung stehen. Besucher/innen der Hauptmensa werden dann bis zur Fertigstellung – geplant am 14. Oktober – über den inneren südlichen Treppenaufgang, oder die Außentreppe entlang der Galerie in den Gastraum geleitet.

Bauplan mit Einteilung der Bauabschnitte
Die umfangreichen Baumaßnahmen im Mensa-Foyer sind in zwei Etappen aufgeteilt.
© StwDo
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