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SchuldnerInnenberatung

Das Studentenwerk Dortmund bietet in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Dortmund  eine SchuldnerInnenberatung an. Im Semester ist der zuständige Mitarbeiter für Erstkontakte donnerstags in der Zeit von 13.00 Uhr - 15.00 Uhr im Verwaltungsgebäude des Studentenwerk Dortmund, Vogelpothsweg 85 (Raum 076) persönlich erreichbar. Die weitergehende Beratung erfolgt danach in den Räumen des Diakonischen Werkes. Eine telefonische Kontaktaufnahme zur Terminabsprache kann auch unter den Rufnummern 8494-600 oder 8494-622 erfolgen oder per E-Mail.

Ziel der Beratung ist, Studierenden, die aufgrund von Schulden in wirtschaftliche Not geraten sind, durch die Einleitung von Entschuldungshilfen wirtschaftlich zu sanieren. Folgende Leistungen können Sie u.a. erwarten:

  • Informationsgespräch über die Arbeitsweise in der Schuldner- und Insolvenzberatung
  • Absprachen zur Zusammenarbeit
  • Maßnahmen zur Sicherung des notwendigen Lebensunterhalts
  • Hilfestellung zum Erhalt der Wohnung bzw. bei vergleichbaren Notlagen
  • Überprüfung der Forderungen nach Art, Form und Höhe
  • Informationen über Widerrufs-, Kündigungs- und Anfechtungsmöglichkeiten
  • Falls notwendig, Erschließung anwaltlicher Unterstützung und Vertretung
  • Informationen zum Zwangsvollstreckungsrecht
  • Beratung zur Inanspruchnahme anderer Beratungsangebote und Hilfen
  • Erstellung und Umsetzung von Regulierungsplänen
  • Kalkulation von Zahlungsplänen
  • Hilfestellung bei den Verhandlungen mit Gläubigern
  • Ggf. Beantragung von Stiftungs- und Fondsmitteln
  • Informationen über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens
  • Ggf. Hilfen bei der Antragstellung beim Insolvenzgericht
  • Ggf. Begleitung der Ratsuchenden im Insolvenzverfahren

Existenzgründung und Selbstständigkeit

Des weiteren organisiert das Diakonische Werk in Kooperation mit anderen Trägern eine Veranstaltungsreihe zu dem Thema: "Was muss ich bei einer zukünftigen Selbständigkeit beachten?", da davon auszugehen ist, dass ein Teil der Studierenden nach Abschluss ihres Studiums eine selbständige Tätigkeit anstrebt. Da die häufigsten Gründe für das Scheitern von Existenzgründungen

  • Finanzierungsmängel     68,6%
  • Informationsdefizite        61,0%
  • Qualifikationsmängel      48,0%
  • Planungsmängel            30,1%
  • Familienprobleme           29,9%
  • Überschätzung der Betriebsleitung    20,9%

sind, sollen inhaltlich betriebswirtschaftliche und buchhalterische Themen im Vordergrund stehen. Zudem werden "Jungunternehmerinnen/Jungunternehmer" Erfahrungsberichte über ihre eigene Selbständigkeit abgeben. Ein weiteres Thema werden die Finanzierungsmöglichkeiten einer Selbständigkeit sein.

Ein Mann schichtet Euromünzen auf
Schlafender Mann mit Büchern und Sparschwein
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